Wolfsgarten Bischofsgrün:

Ein Projekt des Fichtelgebirgsverein e.V. - Ortsgruppe Bischofsgrün e.V.

DAS BUCH ZUM WOLFSGARTEN

 

IRIS NIESSEN:

 

DER WOLFSGARTEN IM BISCHOFSGRÜNER FORST
- ARCHÄOLOGIE UND GESCHICHTE ZUR WOLFSJAGD IM FICHTELGEBIRGE

 

GEBAUT, GEJAGT, VERGESSEN…

Die Ausrottung und Vertreibung des Wolfes in Mitteleuropa hat vielfältige Spuren hinterlassen. In Märchen wird er als böser Isegrim mystifiziert und noch heute bestimmen tief sitzende Ängste unser Verhältnis zu diesen faszinierenden Tieren. Auch die Wälder bergen Hinterlassenschaften des Konfliktes zwischen Mensch und Wolf, die nahezu in Vergessenheit geraten sind.

Im Bischofgrüner Forst deuteten nur noch der Flurname Wolfsgarten und zwei unscheinbare Vertiefungen darauf hin, dass die Waldabteilung ursprünglich der Wolfsjagd diente. Dieses Buch stellt ein Projekt vor, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, dieses einzigartige Denkmal zu erforschen und für die Öffentlichkeit zu erschließen.

Archäologische Ausgrabungen konnten zeigen, dass der Wolfsgarten eine weitläufige und aufwendige Jagdanlage war, die im 18. Jahrhundert ihren Höhepunkt fand. Heute ist ein Teil der Gesamtanlage vor Ort wiederhergestellt und bietet für Kinder wie Erwachsene faszinierende Einblicke.

Erstmals findet sich eine Zusammenstellung historischer Schriftquellen zu Wolfsgärten, die verschiedene Funktionsweisen beschreiben, aber auch die zeitgenössische Einstellung zum Beutegreifer widerspiegeln. Nicht zuletzt werden die Gründe für die Bejagung thematisiert und aufgezeigt, wie heute ein konfliktfreies Zusammenleben mit dem Wolf in seiner ursprünglichen Heimat, dem Fichtelgebirge, möglich ist.

Das Buch erscheint in der Reihe „Bischofsgrüner Schätze“ des Fichtelgebirgsvereins e.V. - Ortsgruppe Bischofsgrün e.V.,
hat 84 Seiten mit vielen meist farbigen Abbildungen, kostet 9,50 Euro und ist auch online unter www.ochsenkopfblick.de bestellbar.

 

 

Das Projekt Wolfsgarten wird gefördert durch das Bayerische

Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung

des ländlichen Raums (ELER).